Geschichte des Blackjack

Die genaue Entstehung von Blackjack ist von einem Geheimnis umhüllt. Es gibt keine allgemein anerkannte Entstehungsgeschichte, aber einige glauben, dass die Grundlage des Spiels in Frankreich in den 1700er Jahren gegründet wurde. Das französische Spiel hieß Vingt-et-Un, was übersetzt 21 bedeutet. Dieses Spiel stammt vielleicht aus dem damals populären Kartenspiel Chermin de Fer. Einer Theorie zufolge stammt das Spiel aus der Zeit der Römer, da diese selbst gerne spielten, aber dies ist noch nicht ausreichend bewiesen. Blackjack verdankt seinen Erfolg dem nordamerikanischen Kontinent. In den 1800er Jahren brachten die französischen Kolonisten das Spiel mit auf den Kontinent, wo es populär wurde und sich in Kasinos und Bars verbreitete. Die französische Version blieb die gleiche, und die Regeln und die Beliebtheit des heutigen Blackjack werden durch die Veränderungen bestimmt, die das Spiel auf dem amerikanischen Kontinent erfuhr.

Moderner Blackjack

Im 20.Jahrhundert wurde Blackjack noch als 21 bezeichnet, wechselte aber in dieser Zeit dank des frühen Marketings, mit dem die Casinos versuchten, neue Spieler anzuwerben, zum Blackjack. Sie boten den Spielern ausserhalb der Gewinne zusätzliches Geld an, wenn jemand 21 hatte, und diese zusätzliche Belohnung wurde als Blackjack bezeichnet. Diese Belohnung wird noch heute verwendet, d.h. wenn wir 21 mit einem Ass, Buben, einer Dame oder einem König haben, erhalten wir das 1,5-fache des ursprünglichen Einsatzes. Die Popularität des Spiels ist dadurch gestiegen, und der neue Name ist für immer geblieben.

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem Blackjack: In der amerikanischen Version erhält der Dealer von Anfang an auch 2 Karten, während der Dealer in der europäischen Version nur 1 Karte erhält. In der amerikanischen Version bleibt die 1. Karte des Dealers verdeckt, bis er an der Reihe ist.